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Wolfgang Mewes
Die großen Chancen des "kleinen" Mittelstandes -
Erfolgreich zwischen den Großunternehmen
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Inhaltsverzeichnis:
1 Das Vordringen der Großunternehmen
2 Die Chancen des Mittelstandes zwischen den Großunternehmen
3 Der Nutzen der EKS
4 Bisherige Wege zur Marktführerschaft
5 Fazit
1 Das Vordringen der
Großunternehmen
Viele mittelständische Unternehmen sehen sich heute in den meisten
Wirtschaftszweigen von den vordringenden Großunternehmen, der Globalisierung,
aber auch von den wachsenden gesetzlichen Reglementierungen, den Steuerlasten
und vor allem von den immer schnelleren Veränderungen der technischen,
wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse "an die Wand gedrängt";
manche geben deshalb entnervt auf. Ein Beispiel sind die Tausende von kleineren
und mittleren Fachbetrieben des Einzelhandels, der Gastronomie, des Handwerks,
der Verarbeitung und speziell der Textilindustrie, die in den letzten Jahren
eingegangen sind. Frage ist: Muß das sein?
Schon 1984 kamen Untersuchungen an der Nürnberger Wirtschaftshochschule am
Beispiel der Blechwarenindustrie und der Textilwirtschaft zu dem Schluß, daß der
Niedergang der mittelständischen Betriebe nicht zwangsläufig geschah, sondern
ein Fehler ihrer Strategie war. "Strategie" heißt: der Art, wie sie ihre Kräfte
und Mittel einsetzten.
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Der Fehler vieler gescheiterter Mittelstandsbetriebe bestand darin, daß
sie versuchten, mit den Großen mitzuhalten und sie nachzuahmen. Statt
dessen hätten sie sich der speziellen Vorteile bewußt werden sollen, die
sie als kleinere Unternehmen den großen gegenüber haben. So hätten sie die
Bedarfsnischen, die durch das Vordringen der Großunternehmen entstehen,
erkennen und mit ihrem Angebot schließen können.
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Die Untersuchung der Nürnberger Hochschule wie auch andere Untersuchungen
kamen zu dem übereinstimmenden Schluß, daß diejenigen Betriebe, die rechtzeitig
zur EKS-Strategie übergegangen waren, nicht nur überlebten, sondern sich unter
den neuen, vom Vordringen der Großunternehmen geprägten Verhältnisse sogar
besser entwickelten als zuvor.
Ähnliches hat auch Hermann Simon in seiner inzwischen weithin bekannten
Studie über die Hidden Champions, die
"heimlichen Gewinner", festgestellt. So schreibt er (S. 188): "Im Zusammenhang
mit der Spezialisierung und Schwerpunktbildung konnten wir feststellen, daß die
EKS-Methode erstaunlich oft eingesetzt wurde. Dies ist eines der wenigen
‚Geheimnisse', die wir bei den ‚Hidden Champions' aufdekken konnten."
Und Herbert Gross schrieb schon Mitte der siebziger Jahre im Hinblick auf die
EKS: "Man kann durch spitz konzentriertes Vorantreiben des Know-hows ganz
Wirtschaftszweige von sich abhängig machen, ohne selbst eine Maschine zu
besitzen oder persönliches Risiko zu übernehmen. Die Vertiefung in diese Lehre
sei jedem empfohlen."
2 Die Chancen des
Mittelstandes zwischen den Großunternehmen
Tatsache ist, daß durch das rasante Vordringen der Großunternehmen immer noch
zahlreiche bisher vorhandene Mittelstandsexistenzen vernichtet werden. Aber
gleichzeitig entstehen gerade durch dieses Vordringen die Chancen für unzählige
neue. Viele Mittelständler machen den Fehler, daß sie wie angstgebannte
Kaninchen auf die schwindenden Chancen starren, statt systematisch nach neuen
Marktlücken zu suchen.
Daß das Vordringen der Großunternehmen die Chancen für
Mittelbetriebe nicht vernichtet, sondern nur verändert, zeigt sich u.a. am
Beispiel der Informationstechnologie. IBM und Microsoft haben neue Nischen für
Tausende von erfolgreichen Klein- und Mittelbetrieben, z. B.
Softwareentwickler und Computerfachhändler, entstehen lassen. Als Folge davon
gibt es heute in der Informationstechnik mehr Mittelständler als je
zuvor.
Die Chancen der mittelständischen Betriebe werden also nicht geringer,
sondern größer. Das Problem ist nur: Das bisher gewohnte Vorgehen der
mittelständischen Unternehmen ist durch den immer schneller werdenden Wandel der
Verhältnisse falsch geworden.
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Mittelständler versuchen häufig, ihren angestammten Platz gegen die
vordringenden Großunternehmen zu behaupten. Das ist vergeblich. Statt
dessen müssen sie immer wieder nach den mit naturgesetzlicher Sicherheit
neu entstehenden Marktlücken zwischen den Großen suchen und sich
rechtzeitig in sie hinein vorwärtsentwikkeln. |
Das Prinzip ist ganz einfach: Statt auf den "abgegrasten Wiesen" der
bisherigen Märkte immer härter und ergebnisloser mit den Großunternehmen zu
konkurrieren, müssen sie frühzeitig auf die durch den dynamischen Wandel immer
wieder neu entstehenden Marktlücken und damit sozusagen "auf frische Wiesen"
vorwärtswandern. Sie müssen sich als die Pioniere des
Fortschritts verstehen.
Die Chancen der mittelständischen Unternehmen sind heute größer als jemals
früher. Das Problem ist nur, daß sich die Wirtschaft und mit ihr die
Marktgegebenheiten schneller verändern als die Betriebe unter ihrer bisher
gewohnten Denkweise. Es geht aber auch anders:
Einem Autohaus hatte die bisher vertretene Automarke
wegen Einstellung der Produktion gekündigt. Die Pleite schien nur noch eine
Frage der Zeit zu sein. Statt als markenunabhängige Werkstätte mit den
etablierten Marken-Werkstätten der großen Autohersteller mühsam zu
konkurrieren, konzentrierte sich das Autohaus jedoch auf die unproblematischen
Kfz-Reparaturen an Auspuff, Bremsen, Elektrik und Klimaanlagen. Dank dieser
spitzeren Spezialisierung wurde das Unternehmen bei diesen Reparaturen
schneller, besser und billiger als die Marken-Werkstätten und konnte sich
schon bald vor Andrang nicht mehr retten.
Gestützt auf diesen überzeugenden und von einem
Wirtschaftsprüfer bestätigten Erfolg, entwickelte das Unternehmen in
Zusammenarbeit mit einem darauf spezialisierten Unternehmensberater ein
Franchise-Konzept. Es erlaubt, an allen anderen Orten gleichermaßen
erfolgreiche Werkstätten aufzubauen und damit das Unternehmenskonzept zu
multiplizieren. Inzwischen arbeitet das Unternehmen mit über 100
Franchisenehmern zusammen. Der Vorsprung an Stückzahl, Produktivität sowie im
Preisleistungsverhältnis gegenüber den Marken-Werkstätten und damit die
Anziehungkraft auf weitere Kunden und Franchisenehmer wächst.
Der Schweizer Werner Kieser hat sich in dem immer
härter umkämpften Markt der Fitness-Studios auf den Teilmarkt der
medizinisch-wissenschaftlichen Anwendung zur Vorbeugung und Behandlung von
Rückenleiden spezialisiert und auf diesem Gebiet zwischen den anderen Fitness-Studios eine
einzigartige Marktführerschaft gewonnen, und zwar mit einem weitgehend
ungefährdeten und sich noch immer weiter vergrößernden Marktpotential. Auch er
hat inzwischen über 100 Franchisenehmer und ist kürzlich mit dem Deutschen
Franchisepreis ausgezeichnet worden. Übrigens zeigt das Beispiel von Kieser
auch eine große Chance für "andersartige" Schweizer Betriebe, die den Sprung
in den EU-Markt schaffen wollen.
3 Der Nutzen der
EKS
Die EKS ist inzwischen in mehr als zehntausend praktischen Fällen erprobt und
über hundertmal wissenschaftlich untersucht worden. Auf diese Erfahrungen
gestützt, läßt sich mit großer Gewißheit sagen, daß dieser Weg jedem
mittelständischen Betrieb offensteht und - rechtzeitig eingeschlagen - zum
Erfolg führt.
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Ziel der EKS ist es, auf einem wenn auch zunächst kleinen Gebiet zum
Marktführer zu werden, und zwar durch genaueres Zielen auf die jeweils
erfolgversprechendste Marktlücke und durch spitzere Konzentration der
Kräfte. Das ist praktisch jedem möglich. |
Mit der Marktführerschaft sind viele Vorteile verbunden: nicht nur die
bekannten technischen, wirtschaftlichen und materiellen, sondern vor allem auch
psychisch-emotionale. Als Marktführer entwikkelt man eine überlegene
"psychisch-soziale Anziehungskraft". Das heißt, auf den jeweiligen Marktführer
kommen die Kunden, die Bewerber, die Innovatoren und auch die Presse in
wachsendem Maße von selbst zu, während alle anderen Betriebe mühsam und
kostspielig um ihre Gunst kämpfen müssen. Je deutlicher die Marktführerschaft
ist, desto automatischer und stärker erfolgt der Zulauf von allen Seiten. Ein
marktführendes Unternehmen ist bei gleichem Bilanzkapital bis zu zehnmal mehr
wert als ein gleichgroßes Unternehmen ohne Marktführerschaft - was nicht zuletzt
auch ein steuerlicher Vorteil ist.
Die Zukunft gehört den kleinen und den mittelständischen Betrieben - dies
schon deshalb, weil sie sich schneller und
kreativer an die immer rascheren Veränderungen der technischen,
wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse anpassen können als die
schwerfälligeren Großunternehmen.
4 Bisherige Wege zur
Marktführerschaft
Auf allen Märkten ist der Kampf um die Marktführerschaft voll entbrannt.
Großunternehmen wollen sie vor allem durch immer größere und teurere
"Elefantenhochzeiten", das heißt durch Fusionen,
erreichen. Man versucht, durch Zusammenschluß mit Mitbewerbern zu einem größeren
gemeinsamen Unternehmen, häufig einem Konzern, die Marktführerschaft zu gewinnen
oder zu erhalten. Doch was man an Größe gewinnt, geht fast stets durch wachsende
innere Konflikte, Machtkämpfe, längere innere Kommunikationswege,
Bürokratisierung usw. wieder verloren. Auf diese Weise werden Unternehmen fett,
aber nicht fit.
Daß diese Art des "Wachstums" häufig nicht zum Erfolg
führt, sondern das Unternehmen erst recht in überflüssige Schwierigkeiten
hineinmanövriert, zeigt sich am Beispiel Daimler-Chrysler. In den späten
achtziger und frühen neunziger Jahren ging der Konzern unter Edzard Reuter mit
prall gefüllten "Kriegskassen" auf Einkaufstour und kaufte etliche
Unternehmen, auch solche, die in ganz anderen Branchen tätig waren, hinzu. Der
neue Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp hat seit Mitte der neunziger Jahre
alle Hände voll zu tun, viele dieser Unternehmen, die sich schließlich als
unrentabel erwiesen, wieder abzustoßen, um eine Krise des Konzerns abzuwenden.
Während man in fremden Territorien wilderte und wenig
überlegt Firmen aufkaufte, verlor das Unternehmen gleichzeitig in seinem Kernbereich, dem Geschäft mit hochwertigen PKW, an
Image und an Marktanteilen. So wurden die Verkaufszahlen von Mercedes zum
ersten Mal seit Jahrzehnten von denen des Konkurrenten BMW überholt. Daneben
mehrten sich Klagen über Konstruktionsmängel sowie die Reparaturanfälligkeit
der S-Klasse - und dies, obwohl gerade Mercedes-Fahrzeuge von jeher als
qualitativ herausragend gegolten hatten! Seit der "Gesundschrumpfungskur" des
Konzerns wird nun daran gearbeitet, verlorenes Terrain im Autogeschäft
wiederzugewinnen. Daran zeigt sich, daß die Fusioniererei letztlich nur zur
Verzettelung führt, aber keine dauerhafte Marktführerschaft begründen kann -
im Gegenteil: Sie kann ein Unternehmen sogar in eine gefährliche Schieflage
bringen!
Ein weiterer Weg zur Marktführerschaft ist der von den meisten kleinen wie
auch den mittelständischen Betrieben bis heute bevorzugte: Sie versuchen, durch
immer größere eigene Anstrengungen, das heißt
durch immer härteres und angestrengteres Arbeiten sowie konsequenteres Sparen,
einen Vorsprung vor den Mitbewerbern zu erreichen. Doch dieser Weg muß
notgedrungen an physische wie auch an ökonomische Grenzen stoßen. Letztlich darf
man ein Unternehmen nicht "kaputtsparen", und auch die tägliche Arbeitszeit läßt
sich nicht beliebig verlängern. So ist dieser Weg letztlich vergeblich und
schiebt das Scheitern nur auf.
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Der dritte Weg zur Marktführerschaft ist die Kooperation, das heißt die gleichgerichtete
Zusammenarbeit selbständig bleibender Betriebe. Auf diese Weise kann man
die Vorteile eines Großbetriebs gewinnen, ohne die Vorteile des kleinen
oder mittelständischen Betriebs zu verlieren. |
Exzellent wird dies durch Franchising bewerkstelligt. Dabei arbeitet eine
größere Zahl selbständiger Betriebe unter einer zentralen "Denkfabrik" zusammen.
Man kennt dies u.a. von McDonald's. Hier leistet eine Zentrale die innovative
Anpassungsarbeit an die sich immer schneller verändernden Verhältnisse, die der
einzelne Betrieb - genau dies ist ja sein Problem - gar nicht mehr leisten kann.
Jeder konzentriert sich auf das, was er am besten kann: die Zentrale auf
Innovation, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation sowie Expansion und
die örtlichen Franchisingbetriebe auf die Anpassung an die unterschiedlichen
lokalen Marktverhältnisse (zum Franchising vgl. den Beitrag von Günter Reimers
im zweiten Band; zur Kooperation den Beitrag von Wolfhard H. A. Schmid in diesem
Band).
Durch Franchising und Kooperation wird man schneller zum Marktführer oder zum
Weltunternehmen, aber ohne die genaue lokale Marktkenntnis, die stärkere
Motivation und Flexibilität des selbständigen Betriebes zu verlieren. Mit der
Grenzkosten-Kooperation hat die EKS einen besonders leichten, risikoarmen und
effektiven Weg dazu entwickelt.
Der vierte Weg zur Marktführerschaft ist die Marktteilung. Das bedeutet, seinen bisherigen Markt zu
unterteilen und sich auf einen erfolgversprechenden Teilmarkt zu konzentrieren.
So hat sich z. B. Porsche in dem riesigen Automarkt -
der u.a. aus den Segmenten Kleinwagen, Kompaktwagenklasse, Mittelklasse,
Oberklasse, Geländefahrzeuge und Sportwagen besteht - auf Sportwagen
konzentriert. Während die übrigen Autohersteller mehr oder weniger "alles"
anbieten, produziert Porsche ausschließlich Sportwagen auf höchstem Niveau.
Und während die übrigen Autohersteller beständig um Marktanteile kämpfen
müssen und versuchen, sich diese gegenseitig abzujagen, fährt Porsche mit
seinen Sportwagen allen anderen davon. Die meisten Autohersteller - Mercedes,
VW, Opel, Renault, Nissan usw. - sind in den letzten Jahren durch größere oder
kleinere Krisen hindurchgegangen, doch nicht so Porsche, das seit Jahrzehnten
mit erstklassigen Renditen arbeitet und keine Krisen kennt - ein klarer
Vorteil der klaren Spezialisierung auf einen Teilmarkt!
Ein mittelständischer Möbeleinzelhändler hatte
jahrelang gegen die schneller wachsenden Großunternehmen anzukämpfen versucht;
es war vergeblich: Am Ende stand der Konkurs. Danach konzentrierte sich das
Unternehmen auf die speziellen Möbelbedürfnisse von Arztpraxen. Durch diese
Konzentration wurde der Möbelhändler auf diesem Teilmarkt in wenigen Monaten
leistungsfähiger und erfolgreicher als irgendeiner von den größeren. Hätte man
die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt, so wäre der Konkurs überflüssig
gewesen. Doch leider führt häufig erst eine tiefe Krise zum notwendigen
Umdenken.
Durch die spitzere Konzentration seiner Kräfte und Mittel auf einen Teilmarkt
entwickelt sich ein Unternehmen fast automatisch an den Größeren und Stärkeren
vorbei zum Marktführer.
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Fast alle Klein- und Mittelbetriebe, die den Verdrängungswettbewerb
bisher überlebt haben, sind den Weg der Marktteilung gegangen, aber meist nur intuitiv,
zufällig und inkonsequent. Besser ist es, ihn - wie von der EKS gezeigt -
ganz bewußt, rechtzeitig und methodisch zu gehen.
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Eines von unzähligen weiteren Beispielen aus dem
Mittelstand: Bei der Offsetdruckerei Walcker KG, lsny, waren trotz aller
Anstrengungen die Auftragsbücher leer. Erst unter dem Druck dieser Not
entschloß man sich zur EKS und suchte aus den bisherigen Aufträgen und
Zielgruppen systematisch diejenigen heraus, für die man im Vergleich zu seinen
Mitbewerbern am besten geeignet war. Das waren die Zeitungsbeilagen für
Modehersteller. Für deren spezielle Bedürfnisse entwickelte man ein
überzeugend attraktiveres Angebot, als es bisher auf dem Markt gab. Schon nach
wenigen Wochen waren die Kapazitäten voll ausgelastet, und dank der
Spezialisierung machte man trotz niedrigerer Preise höhere Gewinne. In wenigen
Jahren entwickelte sich die Druckerei von den 3 Millionen DM Umsatz - zu denen
sie etwa 20 Jahre gebraucht hatte! - zum Marktführer auf diesem Teilmarkt mit
einem Umsatz von über 80 Millionen DM.
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Die EKS empfiehlt die Kombination des dritten Weges mit dem vierten,
also die Kooperation mit der Marktteilung: Man konzentriert sich auf den
erfolgversprechendsten Teilmarkt seines bisherigen Marktes, um dadurch an
Vorsprung und Marktführerschaft zu gewinnen und dann auf der Basis dieses
überzeugenden Erfolges mit anderen zu kooperieren.
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5 Fazit
Die Zukunft gehört den kleinen und den mittelständischen Betrieben - aber nur
unter der Voraussetzung, daß sie ihre bisherige Strategie überdenken und
verbessern! Der einzigartige Vorteil der EKS-Strategie ist, mit den in den
Naturwissenschaften entdeckten Entwicklungsgesetzen der Natur übereinzustimmen.
Literatur
Gross, Herbert: Die Chancen ändern sich. Gedanken zum
Wachstum, Düsseldorf 1975.
Mewes, Wolfgang: EKS® - Die Strategie, Pfungstadt 1998ff
Simon, Hermann: Die heimlichen Gewinner. Die
Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer, Frankfurt am Main
1996
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Name
Dipl.-Ing. Doris Paulus
Erfahrung
18 Jahre |

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Kurzprofil
Seit 2002 arbeitet Doris Paulus als Spezialisitin für L...
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Beratergruppe Strategie e.V. c/o Rechtsanwalt
Thomas Doeser Robert-Gradmann-Weg 1 D-72076 Tübingen Tel.:
07071-600630 Fax:
07071-600345 |
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