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Eckart KrügerSystematische Kundengewinnung:
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Nutzen-Argumentation bedeutet vor allem: bildhafte Sprache und für die Zielgruppe passende Schlüsselwörter verwenden. Daneben kann die Verwendung von Fotos und Illustrationen die Verständlichkeit wesentlich erhöhen (vgl. dazu den Beitrag von H. Gunkler: Nutzen sichtbar machen). Vor allem aber sollten die verwendeten Worte die gewünschten Bilder „im Kopf“ des Gesprächspartners entstehen lassen. |
In einem zweitägigen Workshop werden mit dem Team neben der Gesamtstrategie die Hauptnutzen für die Zielgruppe herausgearbeitet und danach für den telefonischen Erstkontakt (Terminvereinbarung) und die Zielgruppen-Kurzinformationen umgesetzt. Der Nutzen steht jetzt im Vordergrund, technische Daten dienen nur noch als Beweis für die Nutzen-Argumentation.
Engpaß Erstkontakt: Da bereits eine überschaubare Anzahl konkreter Zielgruppen-Adressen herausgefiltert wurde, kann das Erstkontakt-Telefonat mit zwei Mitarbeitern erarbeitet und trainiert werden. Nach einem zweitägigen individuellen Training akquiriert eine Mitarbeiterin mit sehr gutem Erfolg in den Zielgruppen. Wenn sie den Verantwortlichen am Telefon hat, überreicht sie eine „klingende Visitenkarte“, stellt passende Fragen und stellt innerhalb von weniger als 10 Sekunden die Hauptnutzen dar!
Ein Gesprächsleitfaden (Telefonscript) hilft, die Gespräche „kurz und bündig“ zu halten. Es werden sehr gute Ergebnisse erzielt, und einige sind überrascht, wie gut die „Nicht-Fachfrau“ das macht. Nach 6 Wochen berichtet sie: „Wir hatten bei der Telefonaktion ca. 10 Prozent Erfolgsquote, es ging relativ rasch, ich bin gleich an die ‚dicken Fische‘ gegangen wie Opel, Audi, DaimlerChrysler. Der Chef hat sofort Termine bekommen.“
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In der Phase der Kontaktherstellung hängen 80 Prozent des Erfolges von guter Kommunikation, aber nur etwa 20 Prozent von fachlichen Inhalten ab. Sollten bei der Kontaktanbahnung trotzdem fachliche Fragen auftauchen, wird telefonisch zum zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet oder für einen Rückruf gesorgt. |
Engpaß „breit statt spitz“: Viele Angebote sind zu allgemein beschrieben und wollen es allen recht machen. Das kann in der Regel nicht funktionieren. Der erste Schritt:
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Arbeiten Sie die Stärken und Leistungsspitzen (USP) Ihres Produktes und Ihres Unternehmens heraus. Leistungsspitzen lassen sich leichter kommunizieren und werden von der Zielgruppe eher wahrgenommen. Mit Ihren Stärken sollten Sie sich idealerweise von allen anderen Anbietern Ihres Geschäftsfeldes positiv abheben. |
Die eigene Einschätzung von Stärken und Schwächen differiert oft erheblich von der Sicht, mit der sie die Zielgruppe wahrnimmt. Versetzen Sie sich deshalb in die Zielgruppe hinein. In Workshops identifizieren wir uns mit den Zielpersonen: Wie sehen sie das Produkt und seine Stärken, welche Worte verwenden sie? Sie entwickeln ein Gespür dafür, was für Ihre Zielpersonen die entscheidenden Punkte sind.
Leistungsspitzen kann man von verschiedenen Seiten herausarbeiten.
Ein Unternehmen aus Frankfurt, das ein chemisches „08/15-Produkt“ für die Baustelle vertreibt, argumentiert erfolgreich im Erstkontakt mit der psychologischen Spitzenleistung: „Wir haben am Messeturm mitgebaut“. Das kommt bei der Zielgruppe gut an, die Kommunikationsziele werden sehr gut erreicht.
Machen Sie Ihre Leistungsspitze deutlich sichtbar!
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„Wir haben am Messeturm mitgebaut“:
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Engpaß Zielgruppen-Definition: Viele Werbemaßnahmen haben eine schlechte Resonanz, weil die Zielgruppe nicht sinnvoll definiert wurde. Eine sinnvolle Zielgruppen-Definition ist ein wesentlicher Schlüssel für effiziente Maßnahmen und gute Ergebnisse. Eine bewährte Vorgehensweise ist die folgende:
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Achten Sie bei der Zielgruppen-Definition darauf, daß Sie nicht nur Zielgruppen-Segmente sehen, sondern auch ein Gefühl für die lebendigen Zielpersonen entwickeln. |
Engpaß Nutzen-Argumentation: Ihre Aufgabe als Verkäufer Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung ist es, sich in Ihren Kunden hineinzudenken, sich möglichst gut in ihn hineinzuversetzen. Dann können Sie ihm – oder ihr – aus eigener Sicht den Nutzen aufzeigen. Denn der Kunde kauft letztlich nur das, was ihm aus seiner Sicht einen Nutzen bietet, also z. B. Gewinn, Sicherheit, Bequemlichkeit, Freude usw.
Besonders bei neuen Produkten oder Dienstleistungen wird immer wieder der Fehler gemacht, statt des Nutzens die Beschreibung der Produkt-Eigenschaften in den Vordergrund zu stellen.
Kommt der Nutzen wirklich bei der Zielgruppe an? Ein „Problem“, das immer wieder auftaucht: Der Nutzen für den Kunden, den der Anbieter im persönlichen Gespräch gut erklären kann, kommt in den schriftlichen Informationen nicht so richtig herüber. Der Wurm soll dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!
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Holen Sie sich eine Rückmeldung, ob Ihre Argumente bei der Zielgruppe wirklich ankommen. Welche Bilder lösen sie im Kopf der Zielpersonen aus, welche Emotionen? Wenn Sie sich nicht sicher sind, suchen Sie sich einen Partner, der das beurteilen kann. |
Aus einer guten Zielgruppen-Definition ergibt sich ein sinnvoller Weg, mit dem Sie Ihre Kunden erreichen. Erstellen Sie zuerst einen Gesamtüberblick:
Zu den einzelnen Schritten:
Engpaß Erstkontakt: Oft ist der Rücklauf unnötig schwach, weil ein „falscher Kanal“ gewählt wird. Häufig kommt es auch – besonders bei neuen Produkten, Dienstleistungen und Zielgruppen – vor, daß Erstkontakte nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.
Da es unmöglich ist, an dieser Stelle alle Elemente des Marketing- und Kommunikationsmix vorzustellen, haben wir uns auf die Punkte konzentriert, die gerne übersehen werden oder die oft gar nicht bekannt sind.
Erstkontakt mit gedruckten Printmedien
Mit Anzeigen in Fachzeitschriften, Zeitungen und anderen Publikationen können Sie bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis Kontakte herstellen, wenn Medium, Anzeige und Zielgruppe zusammenpassen. Der Rücklauf liegt in der Regel unter 0,01 % der Leserschaft; es handelt sich also um eine relativ breit gestreute Werbung.
Mailings bringen normalerweise prozentual mehr Rücklauf als Anzeigen, bezogen auf die Zielgruppe. Allerdings gilt heute ein Rücklauf von 1 % in vielen Fällen schon als sehr gut. Da wir alle mit Werbebriefen förmlich überschüttet werden, sind die Rückläufe in der Regel eher niedrig. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Herstellung und Versand eines Werbebriefes kosten leicht 2 bis 5 DM oder mehr (ohne Berücksichtigung von Zeit und Kosten für Konzeption/Text, Gestaltung usw.). Bei 0,5 bis 1 % Rücklauf kostet ein Interessent mehrere 100 Mark! Sie sollten genau prüfen, ob sich das rechnet.
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Praxis-Tip: Testen Sie zuerst mit kleinen Aktionen – investieren Sie erst dann mehr, wenn Sie wissen, daß der Rücklauf stimmt. |
Mit Huckepack-Mailings haben Unternehmen schon sehr gute Ergebnisse erzielt: Manchmal gibt es für Zielgruppen sogenannte „Zielgruppen-Besitzer“, die regelmäßig Aussendungen durchführen. Das können Verbände oder Vereine, aber auch die verschiedensten Unternehmen sein. Wenn Sie solchen Aussendungen gegen eine Portokosten-Beteiligung ein Werbemittel beilegen können (Postkarte, „Flyer“ usw.), kann das Kosten-Leistungs-Verhältnis sehr gut sein. Allerdings kommt es auf Konzeption, Text und Gestaltung des Werbemittels an. Es sollte zur Zielgruppe und der gesamten Sendung passen.
Briefe nicht unterschätzen!
Das persönliche Anschreiben ist wichtiger, als vielen bewußt ist. Insbesondere bei größeren Sendungen wird zumindest der Brief gelesen. Der Rest wandert dann vielleicht auf den „Lesestapel“. Wenn der Brief schwach ist, kann es passieren, daß die ganze Sendung gleich in die „Ablage P“ (Papierkorb) wandert.
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Geben Sie dem Anschreiben eine interessante, nutzenorientierte Überschrift (früher „Betreffzeile“), schreiben Sie gleich zu Beginn in den ersten Absatz die Hauptnutzen für den Empfänger! |
Erstkontakte per Telefon
Selbst bei hochkarätigen Zielgruppen ist eine Erreichbarkeitsquote von 70 % möglich. Mit einer guten Vorbereitung können Sie sechs „telefonische Kundenbesuche“ pro Stunde machen (echte Gesprächskontakte mit Zielpersonen). Bei guter Auswahl der Zielgruppen sind sehr gute Erfolgsquoten möglich.
Vorteile: Sie erzielen eine hohe Aufmerksamkeit durch einen echten Gesprächskontakt; Rückmeldungen der Gesprächspartner zum Angebot, zum Bedarf usw. erfolgen direkt – Sie bekommen schnell ein gutes Gefühl dafür, was bei der Zielgruppe ankommt. Weiterführende Maßnahmen (Besuchstermine, Zusendung von Infomaterial) können sofort vereinbart werden. Der Aufwand ist wesentlich geringer als beim persönlichen Besuch, dadurch entstehen geringere Kosten.
Callcenter einsetzen oder selber telefonieren?
Wenn die Zielgruppe klar definiert ist und Vergleichszahlen vorliegen, kann überlegt werden, ob man Aktionen an ein Callcenter außer Haus gibt. Bitte denken Sie daran: ein „Call-Agent“ (= TelefonistIn, StudentIn) hat in der Regel kaum fachliche Kompetenz. Sie können fast gar nicht kontrollieren, welche Botschaften bei der Zielgruppe ankommen. Die Informationsverluste vom Call-Agent über den Projektbetreuer bis zu Ihnen sind oft hoch, die Ergebnisse schwer zu bewerten. Führen Sie deshalb zu Beginn selber ein oder zwei Aktionen durch. Dann können Sie entscheiden, ob Sie größere Aktionen außer Haus geben. Und Sie haben eigene Erfahrungen, mit denen Sie die Ergebnisse von Callcentern beurteilen können (vgl. dazu auch den Beitrag von H. Kluger zum Aktiven KundenbetreuungsSystem).
Gefahr bei Telefonaten: Bei Erstkontakten für einen Medizin-Dienstleister hatte ein professionelles Callcenter 0 % Erfolg in der Zielgruppe Krankenhäuser. Als ein Mitarbeiter des Dienstleistungsunternehmens selber die Zielgruppe antelefonierte, stieg die Erfolgsquote plötzlich auf 25 %. Der Mitarbeiter im Unternehmen hat Wellenlänge und Sprache der Zielgruppe wesentlich besser getroffen! Überprüfen Sie deshalb genau, ob es sinnvoll ist, externe Telefonmarketing-Dienstleister zu beauftragen.
Mit schneller Reaktion beste Ergebnisse erzielen
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Wenn Werbeaktionen greifen und Anfragen telefonisch, per Fax oder E-Mail hereinkommen, können Sie mit Quick-Response-Telefonaten Schnelligkeit und Kundenorientierung beweisen. Mit einem Zeitaufwand von wenigen Minuten pro Anfrage werden wichtige Informationen gewonnen und viel Zeit rund um die Angebotserstellung eingespart. |
Mit den gewonnen Informationen (durch wenige gezielte Fragen!) steigt die Auftragswahrscheinlichkeit. Unspezifische Anfragen von der Art „Schicken Sie mir bitte Ihre Informationen“ können auf diese Weise qualifiziert, gezielt und ihrem Bedarf entsprechend weiterbehandelt werden (z. B. ist hier bereits die Unterscheidung in potentielle A-, B- oder C-Kunden möglich). Das spart hinterher oft jede Menge Zeit und Geld. Die Antworten sind meist sehr interessant und wertvoll. Mancher „diktiert“ bereits hier seinen Auftrag, indem er sagt, um was es genau geht. Praktisch jeder beantwortet diese Fragen, wenn sie freundlich vorgebracht werden.
Erstkontakte persönlich herstellen
Messen oder Hausmessen sind schon immer und werden wohl auch in Zukunft eine wichtige Möglichkeit für persönliche Zielgruppen-Kontakte bleiben. Der Messebesuch ist oft die einfachste Möglichkeit, um mit Zielgruppen ins Gespräch zu kommen.
Mit Vorträgen können Zielgruppen oft sehr gut erreicht werden. Die Formulierung des Vortragsthemas und Stichworte zum Inhalt (nicht zu viele) müssen das Interesse der Zielpersonen wecken. Verbände, Vereine und vergleichbare Gruppen sind oft an Vorträgen interessiert und laden gerne über ihre Adreßverteiler ein – eine gute Möglichkeit, Zielgruppen direkt zu erreichen.
Funk und Fernsehen erzielen die höchsten Kontaktzahlen, verursachen aber auch entsprechend hohe Kosten. Wenn Sie Funk- oder Fernsehwerbung in Erwägung ziehen, sollten Sie eine erfahrene Werbeagentur um Rat fragen.
Erstkontakte per Internet
Erstkontakte über das Internet funktionieren im Prinzip genauso wie über die anderen Medien. Um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, muß die Zielgruppe überhaupt erreicht, innerhalb von Sekunden interessiert und zu der gewünschten Aktion motiviert werden („anklicken“, E-Mail schicken).
Wer die Fachpresse verfolgt, weiß, daß sich in bezug auf Neukunden-Gewinnung im Internet eine gewisse Ernüchterung breitgemacht hat. Bei vielen Unternehmen sind die Ergebnisse nahe Null. Der Grund: Wenn Interessenten über das Internet gewonnen werden sollen, müssen sie
Das funktioniert nur in den wenigsten Fällen.
Die C.C. Consulting GmbH hat ein Trainings- und Beratungsangebot für Netzwerk-Administratoren. Diese Fachleute halten sich viele Stunden im Internet auf. Man kennt ihre Wege, „Marktplätze“ und Gewohnheiten. Eine gezielte Bannerwerbung an bestimmten Kommunikations-Knotenpunkten bringt gute Ergebnisse. Viele Interessenten und Kunden konnten auf diesem Wege gewonnen werden.
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Bevor Sie aufwendige Aktionen im Internet planen, prüfen Sie zunächst, ob Ihre Zielgruppe das Internet überhaupt entsprechend nutzt! |
Zusammenfassung: Optimal ist es, wenn Sie Ihre Zielgruppe „mehrkanalig“ erreichen: Anzeigen, Telefonkontakte, persönliche Gespräche und schriftliche Informationen multiplizieren sich in ihrer Wirkung. Ein solcher Kommunikationsmix führt zu einer besseren Wirkung und besseren Ergebnissen als einzelne Maßnahmen.
Engpaß Verkaufsgespräche: Die nachfolgend kurz dargestellte Gesprächsstrategie entstand als gezielte Lösung für einen Engpaß, den viele Verkäufer, Dienstleister und Kundenberater haben: Sie sind auf Ihrem Fachgebiet zwar sehr kompetent, es fehlt aber eine Strategie für Kundengespräche, Präsentation und Abschluß. Kunden- und Verkaufsgespräche werden daher nicht optimal geführt, gehen oft am „Kern der Sache“ vorbei – sie verlieren Zeit und guten Umsatz.
Bereiten Sie jedes Kundengespräch vor. Welchen Nutzen bieten Sie Ihrem Gesprächspartner? Was hat er davon, wenn er bei Ihnen kauft? Versetzen Sie sich in die Rolle Ihres Gesprächspartners. Schauen Sie durch „seine Augen“, versuchen Sie, wie er zu denken, entwickeln Sie ein Gefühl dafür, was für ihn (oder sie) wichtig ist. Bereiten Sie sinnvolle Fragen vor (wer fragt, der führt). Überlegen Sie sich möglichst genau, welche Ziele Sie in dem Gespräch erreichen wollen.
Die sieben Schritte im Überblick:
Gute Verkäufer reden nur 30 Prozent der Zeit selber – und lassen 70 Prozent der Zeit ihrem Kunden das Wort.
Eine solche Gesprächsstrategie können Sie in einem Tagesseminar lernen, trainieren und sofort danach umsetzen.
Fehler in der Darstellung von Angeboten verringern die Abschlußquote – teilweise drastisch. Der ganzheitlichen, gehirngerechten Darstellung von Angeboten, Kostenvoranschlägen, Honorar- und Leistungsaufstellungen o. ä. wird oft zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl sie die Basis für die Entscheidungen der Kunden bilden. Deshalb lohnt es sich, diesem wichtigen Baustein etwas mehr Augenmerk zu schenken. Oft sind – aus dem Blickwinkel des Empfängers betrachtet – die Nutzenargumente einfach nicht mehr deutlich erkennbar.
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Ergänzen Sie die Präsentation von Kostenvoranschlägen auf einfache Weise um einige „griffige“ Argumente. Neben den technischen Daten sollten Qualität, Zeitersparnis und die günstigen Preise für den Kunden sichtbar und spürbar werden. Beschreiben Sie den qualitativen Nutzen, den Sie bieten. Geben Sie dem Empfänger ein Bild, Argumente und ein gutes Gefühl, warum er bei Ihnen kaufen soll. |
Haben Sie schon einmal überlegt, Ihren Interessenten drei Möglichkeiten anzubieten? Grundsätzlich ist es besser, der Kunde wählt zwischen drei Auftragsangeboten von Ihnen als zwischen einem von Ihnen und zweien von der Konkurrenz. Drei Ausführungsvarianten – z.B. „Minimal“, „Standard“, „Optimal“ oder „Luxus-Ausführung“ – offerieren dem Kunden echte Wahlmöglichkeiten. Der relativ geringe Mehraufwand, den Sie aufbringen müssen (nach kurzer Zeit entwickeln Sie Routine und haben wahrscheinlich die Textbaustein-Arbeiten abgespeichert), macht sich in der Regel durch eine vielfach höhere Abschlußquote mehr als bezahlt.
Nachfaßtelefonate sind eine sehr gute Möglichkeit,
Wenn nicht nachgefragt wird, hat der potentielle Auftraggeber oft das Gefühl, daß dem Auftragnehmer der Auftrag nicht so wichtig ist.
Engpaß Kommunikation nach dem Auftrag: Oft wird dem Kunden nach Auftragserteilung oder -abwicklung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Man weiß eigentlich gar nicht: Ist er zufrieden und empfiehlt er uns weiter? Oder gibt es Punkte, mit denen er unzufrieden ist? Erzählt er das vielleicht seinen (Geschäfts-)Freunden weiter? Untersuchungen zeigen, daß unzufriedene Kunden ihre negativen Erfahrungen durchschnittlich an 9 bis 10 Personen weitergeben.
Nach der Durchführung eines Auftrages haben Sie die Möglichkeit, mit einfachen Mitteln den Grad der Kundenzufriedenheit zu erfragen und aus den gewonnenen Informationen Ihr Angebot und Ihre Akquisitionssystematik zu optimieren.
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Eine gut vorbereitete Kunden-Zufriedenheitsbefragung kann schnell durchgeführt werden, dauert zwischen 10 und 15 Minuten pro Kunde und bringt in der Regel viele wertvolle Informationen und Erkenntnisse. |
Vorbereitung: Stellen Sie die Fragen zur Kundenzufriedenheit auf maximal 1 Seite zusammen, beispielsweise zu Auftragsvorbereitung, Durchführung, Nachbereitung, Erreichbarkeit und Servicequalität. Lassen Sie Ihre Kunden die einzelnen Leistungsbereiche mit Ziffern bewerten (z. B. 1 bis 10 oder Schulnoten). Lassen Sie auch freien Raum, damit der Kunde einen Kommentar mit seinen eigenen Worten schreiben kann.
Durchführung:
Auswertung: Sie erkennen,
Zusätzlich können Sie auf einem solchen Rückmeldebogen erfragen, welche Produkte oder Dienstleistungen der Kunde in Ihrem Geschäftsfeld vermißt („Was wünschen Sie sich zusätzlich ... ?“). Die Antworten geben Ihnen wertvolle Hinweise auf Innovationsmöglichkeiten und neue Produkte oder Dienstleistungen.
Wichtig: Sie sollten nur eine einzige Seite faxen, die der Kunde leicht und möglichst einfach ausfüllen kann. Dann bekommen Sie einen guten Rücklauf mit interessanten Antworten.
Engpaß kommunikative Fähigkeiten: Bei neuen Produkten und Dienstleistungen kommt es immer wieder vor, daß Verkäufer und Kundenberater nicht über alle Fähigkeiten verfügen, um das Angebot bestmöglich zu verkaufen. Wer einen guten fachlichen Hintergrund besitzt, hat oft Wissenslükken bei Vertriebs- und Marketingthemen. Damit die Schritte erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden, können Sie folgendermaßen vorgehen:
Wenn Sie Zeit und Geld sparen wollen, suchen Sie sich einen Trainer, der Ihnen hilft, die noch fehlenden Bausteine in der Kundengewinnungsstrategie Schritt für Schritt zu lösen.
Wichtig ist zuallererst, daß Sie den zentralen Kommunikations- bzw. Entwicklungs-Engpaß erkennen. Erfahrungsgemäß sind viele Unternehmen in Bezug auf ihre eigenen Projekte teilweise betriebsblind. Oft wird der zentrale Engpaß nicht erkannt – Lösungen setzen dadurch an der falschen Stelle an, die Wirkung verpufft.
Ein spezialisierter Trainer oder Berater bringt an dieser Stelle seine Erfahrung ein und hilft Ihnen, daß Ihre Investition sehr gute Früchte trägt.
Engpaß Erstkontakt lösen: Vier Außendienst-Mitarbeiter eines mittelständischen Unternehmens lernen und trainieren im März 1993 an nur zwei Tagen, wie sie die Zielgruppe für ein neues Produkt anrufen, Bedarf abfragen und Termine vereinbaren. Die Erfolgsquote im Termintelefonat war vor dem Training recht unterschiedlich, danach lag sie über 50 %. Nach 2 Jahren war das Unternehmen Marktführer in seinem Segment.
Ein Ingenieurbüro möchte neue Zielgruppen ansprechen und als Kunden gewinnen. Wir entwickeln eine Gesamtstrategie und einen Zeitplan für ein „Programm 100“, mit dem 100 echte Kontaktgespräche mit Zielpersonen mit einem wöchentlichen Zeitaufwand von zwei Stunden zuverlässig durchgeführt werden können. Fünf bis sechs „telefonische Kundenbesuche“ pro Stunde sind realistisch. Bei einer Zeitinvestition von zwei Stunden pro Woche sind 100 Adressen innerhalb von zwei bis drei Monaten von einer Person abgearbeitet.
Nach exakter Zielgruppendefinition, Coaching und Zielgruppentest erreicht ein Dienstleister innerhalb weniger Tage 76 % der Entscheider per Telefon. Termine werden kurzfristig vereinbart, nach einer Woche ist der erste Auftrag da.
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Wenn eine Aktion gut vorbereitet ist (gute Auswahl der erfolgversprechenden Zielgruppen, klare Argumentation und „griffige“ Vorgehensweise), liegt die Erfolgsquote erfahrungsgemäß zwischen 25 und 80 Prozent. |
Die E.T. GmbH, ein Start-Up aus der Elektronik-Branche, definiert Stärken und Zielgruppe spitzer. Das Unternehmen startet mit sehr gutem Erfolg durch und erzielt bereits nach 18 Monaten guten Umsatz und Erträge.
In einem Workshop mit dem Vertriebsteam der S. B. GmbH (Software-Vertrieb) werden Produkt- und Unternehmensstärken, Zielgruppen und Gesprächsleitfaden erarbeitet. Daraufhin senkt das Vertriebsteam seinen Zeitaufwand für die Terminvereinbarung um über 72 %. Die Außendienst-Mitarbeiter arbeiten gezielter und steigern kontinuierlich den Umsatz.
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