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Hans BürkleOutplacement -
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Die Trennung ist ein ebenso natürlicher Vorgang wie der Abschluß eines Anstellungsvertrages. Verdienten Mitarbeitern (Rentner ausgenommen) einen reibungslosen Übergang in neue Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen, sollte Bestandteil jeglicher Unternehmenskultur sein (vgl. Stoebe, 1993, S. 30). Wenn am Anfang Einvernehmen zu erzielen war, so sollte dies auch bei der Trennung möglich sein. |
Unternehmer setzen die Outplacement-Beratung häufig bei folgenden Problemen ein:
Umweltfaktoren, Märkte, Wettbewerbsvorteile, Technologien, Rechtsverhältnisse usw. haben in unserer schnellebigen Zeit häufig nur kurzen Bestand, so daß sich die Unternehmen an neue Marktsituationen anpassen müssen. Die Veränderungen des Marktes zwingen zur Veränderung von Strukturen, Hierarchien und Kompetenzen in einem Unternehmen. Insbesondere Führungskräfte müssen sich dieser Dynamik stellen. Dies kann entweder durch Aufstieg, Abstieg oder Umstieg innerhalb desselben Unternehmens oder durch ein Outplacement geschehen, also durch die Neupositionierung eines Mitarbeiters in einem anderen Unternehmen mit Unterstützung des bisherigen Arbeitgebers.
Selten können Unternehmen in solch dynamischen Zeiten wie den unseren völlig ohne personalpolitische Reibungsverluste auskommen. So kann es - möglicherweise ohne ein persönliches Verschulden - zu Trennungen kommen. Oft führen Entscheidungen in einer fernen Konzernzentrale zu strukturellen Veränderungen, die die Freisetzung einer Führungskraft oder mehrerer Kräfte zur Folge haben. Manchmal werden auch gesetzte Unternehmensziele aus irgendwelchen Gründen nicht erreicht, woraufhin ein Mitarbeiter - sei er nun verantwortlich oder nicht - zum Sündenbock gemacht wird.
Fritz Stoebe (1993, S. 69) faßt die Motive der Unternehmer, sich für ein Outplacement-Verfahren zu entschieden, so zusammen:
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Die von der Freisetzung betroffenen Mitarbeiter sind bei der Stellensuche in der Regel überfordert, denn sie haben zumeist wenig Erfahrung in der "Selbstvermarktung" und damit auch wenig Chancen, sofort eine neue und adäquate Stelle antreten zu können. Das Outplacement kann in solchen Fällen sowohl den Unternehmen als auch den Führungskräften helfen. |
Der Nutzen der Outplacement-Beratung ist ein mehrfacher:
So kann Outplacement durchaus die Chance zu einem neuen Karrierestart sein. Zudem läßt die firmenseitige Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche das Betriebsklima besser werden und führt bei allen anderen Mitarbeitern zu der Überzeugung, daß das Unternehmen auch in Krisenfällen für sie da ist. Auf diese Weise kann der Unternehmer "inneren Kündigungen" seiner Mitarbeiter vorbeugen, was die Effizienz seines Unternehmens sicherlich steigert. Schließlich ist die faire Trennung von Unternehmen und Mitarbeiter heute Teil einer sozialverantwortlichen und fairen Trennungskultur im Personalwesen überhaupt. Die Unternehmensleitung, die Auftraggeberin ist und die Kosten der Outplacement-Beratung übernimmt, erfüllt durch eine Trennungsberatung und ein Newplacement (zwei elegantere Begriffe für "Outplacement") ihre Fürsorgepflicht gegenüber dem Mitarbeiter.
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Die frühzeitige Einschaltung von Outplacement-Beratern kann für das Unternehmen u.U. auch erhebliche finanzielle Vorteile bringen, und zwar zum einen durch die Verkürzung der arbeitsvertraglichen Restlaufzeiten, zum anderen durch geringere Rechtsstreitigkeiten bzw. einfachere Aufhebungsverträge. |
Daher sollten Unternehmer und Personalleiter sich diese bewährte Dienstleistung zunutze machen. Dafür spricht auch, daß die neue sozialpolitische Situation Abfindungssummen für ausscheidende Mitarbeiter steuerlich nicht mehr so attraktiv erscheinen läßt, so daß dem Mitarbeiter mit einem Outplacement besser gedient ist als mit Geld.
Die Trennung mit Unterstützung des Arbeitgebers führt in letzter Zeit öfters zu Existenzgründungen, beispielsweise auf dem Weg des Outsourcing: indem das Unternehmen dem ausscheidenden Mitarbeiter als neuem Lieferanten eine bestimmte Auslastung mit Aufträgen zusagt, somit selbst Kosten senkt und dem Existenzgründer eine Vollexistenz ermöglicht.
Im Rahmen der Outplacement-Beratung können völlig neuartige Ideen für geeignete, neue Positionsalternativen auftauchen, die dem Kandidaten Mut machen, die besprochenen Aktivitäten mit vollem Elan durchzuführen. So gilt es, den Kandidaten in mehrfacher Weise zu motivieren, wenn die Trennungsentscheidung getroffen wurde, beispielsweise durch
Sind erst einmal Firmenkontakte geschaffen, so faßt der Klient neuen Mut und führt seine Bewerbungsaktivitäten mit vollem Einsatz bis zur Neupositionierung weiter. Oftmals bekommt der Bewerber in der neuen Position sogar ein höheres Gehalt als bisher.
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Im Rahmen des Outplacement nutzen einige wenige Fachberatungen eine besonders erfolgreiche Methodik der Kontaktanbahnung zu passenden Unternehmen, nämlich die aktive Karriere- und Bewerbungsstrategie (vgl. Mewes 1972, 1998 und Bürkle 1999). |
Darunter versteht man eine Strategie, die sich nicht nur passiv auf bereits ausgeschriebene Stellen konzentriert, sondern aktiv auch dort ansetzt, wo - scheinbar - (noch) kein Personalbedarf erkennbar ist.
Statt passiv darauf zu warten, daß zufällig eine Anzeige mit der Wunschposition in der Zeitung erscheint, wird eine aktive Bewerbung bei solchen Unternehmen betrieben, denen der Bewerber einen Nutzen bieten könnte. Diese werden unter dem Namen eines Treuhänders (des Outplacement-Beraters) mit einem aussagekräftigen Brief von einer Seite Länge angeschrieben, der sogenannten Zielgruppenkurzbewerbung (ZKB). Adressaten, die daraufhin Interesse bekunden, erhalten die kompletten Bewerbungsunterlagen. Bei dieser Bewerbungsform hat der Kandidat keine Mitbewerber und somit beste Chancen, schnell eine entsprechende Aufgabe zu erhalten.
Im einzelnen beinhaltet das Vorgehen folgende Schritte:
Kontakte werden über Stellenangebote, Stellengesuche, bestehende Firmenkontakte, Zielgruppenkurzbewerbungen, Networking und Kontakte zu Personalberatern systematisch angebahnt.
Des weiteren gehört auch die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Einzel-AC (Assessment Center) dazu, die Einholung von Firmenauskünften, das Erstellen eines Fragekataloges für Vorstellungsgespräche und die Nachbereitung solcher Gespräche.
Bei Vertragsabschluß und während der Probezeit in der neuen Position wird der Mandant ebenfalls unterstützt.
Nach der Entscheidung für ein Outplacement werden die Kandidaten einerseits von der psychologischen, andererseits von der kreativen Seite her unterstützt: So werden - ausgehend von den Stärken des Kandidaten - neue berufliche Alternativen entwickelt, die für eine Führungskraft folgendermaßen aussehen können:
Dieses Kaleidoskop an beruflichen Möglichkeiten läßt die Kandidaten völlig neue Ideen zur Selbstverwirklichung entwickeln. Sie sind damit stark motiviert, ihren Marktwert zu testen.
Auch für Mitarbeiter aus dem Sachbearbeiterbereich ergeben sich neue Berufschancen und aufgrund bescheidener Gehälter in der Regel sogar mehr Angebotsalternativen als bei Top-Managern. Dies setzt jedoch voraus, daß der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin auch räumlich flexibel ist.
Um den Nutzwert der Outplacementberatung zu verdeutlichen, hier zwei Beispiele:
Als Friedrich Volkmann 1996 die Leitung des Frankfurter Verkaufsburos eines elektrotechnischen Konzerns aus Ostdeutschland ubernahm, glaubte er, eine ?Lebensstellung" erreicht zu haben. Er war im Alter von 52 Jahren durch Vermittlung eines Personalberaters zu seiner neuen Position gekommen. Seine Arbeit erledigte er mit Elan und Engagement. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf ihn darum Anfang 2000 ein Brief mit schlechten Nachrichten: Wegen der desolaten Ertragslage des Konzerns sollte die Frankfurter Niederlassung geschlossen werden. Ihm wurde mit dreimonatiger Frist zum 31. Juli des Jahres gekundigt. Volkmann suchte sofort einen Fachanwalt fur Arbeitsrecht in Aschaffenburg auf, doch dieser konnte nur bestatigen, da? die Kundigung unanfechtbar war. Weil Volkmann nur drei Jahre im Betrieb gewesen war, konnte ihm auch als einem der ersten gekundigt werden. Auf eine langere Kundigungsfrist konnte er nicht bestehen. Volkmann war schockiert. Seitdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, war er stets kontinuierlich auf der Erfolgsleiter nach oben gestiegen. Nun im Alter von 56 Jahren arbeitslos und uberdies noch mit hohen Kreditverpflichtungen wegen eines Hausbaus belastet, schien er vor dem Nichts zu stehen. Denn wer wurde ihm jetzt noch einmal eine Chance geben, zumal bei einer derart hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland?
Volkmann war angesichts seiner miserablen Zukunftsaussichten wie gelähmt. Doch sein Rechtsanwalt machte ihm Mut und empfahl ihm einen Strategie- und Outplacement-Berater, der mit der Engpaß-Konzentrierten Strategie (EKS) von Wolfgang Mewes arbeitet. Beim Berater fand Volkmann Hilfe und faßte wieder Mut, als dieser ihm sagte: "Wir vermarkten nicht Ihre 56 Lebensjahre, sondern Ihr Know-how von 40 Jahren". Dem Berater gelang es, Volkmanns Arbeitgeber davon zu überzeugen, die Kosten für dessen Neupositionierung zu übernehmen.
Normalerweise hat ein Berater ein halbes oder ein volles Jahr Zeit, um dem Kandidaten zu einer neuen Position zu verhelfen. Bei Friedrich Volkmann mußte das wegen der kurzen Kündigungsfrist innerhalb von drei Monaten geschehen. Umgehend arbeitete er darum mit entsprechender Unterstützung seine speziellen Stärken (Phase 1 der EKS) heraus, seine Neigungen und die positiven Referenzen seiner Kunden. Dabei ergab sich folgende Differenzeignung: Volkmanns größte Stärke lag in der Neukundengewinnung für leittechnische Systeme. Diese Anlagen, die immerhin 3 bis 5 Millionen DM kosten, kauft man nicht einfach von heute auf morgen, sondern erst nach sorgfältiger Information, Schulung und Betreuung. Genau das war Volkmanns Spezialgebiet. Da Volkmann gute Referenzen und einen gewissen Bekanntheitsgrad in der "Szene" hatte, konnte der Berater voraussetzen, daß er in der Lage war, schnell erste Kontakte herzustellen, um elektrotechnische Systeme verkaufen zu können.
In der EKS-Terminologie ausgedrückt, hieß das: Volkmann hatte einen Namen bei den Kunden und war somit Zielgruppenbesitzer. Darum war er gerade für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv, die mit neuen Produkten auf den Markt drängten, aber noch nicht über genügend Renommee und Vertrauen verfügten. Genau das konnte Volkmann mitbringen. Kunden, die jahrelang von ihm betreut worden waren, als er noch für Großunternehmen tätig war, würden ihm auch vertrauen, wenn er für eine neue Firma tätig wäre. Sein besonderer Nutzen (Phase 2 der EKS - das erfolgversprechendste Aufgabengebiet) für einen potentiellen neuen Arbeitgeber könnte darin liegen, Neukundengeschäfte anzubahnen und Kontakte zu Kunden zu knüpfen, deren Türen normalerweise nur schwer zu öffnen waren. Genau diese Fähigkeit mußte nun vermarktet werden.
Nach diesen Gesichtspunkten wurden die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt: der Lebenslauf und die Liste der beruflichen Erfahrungen mit seinem Spezialwissen. Nun ging es darum, die richtige Zielgruppe zu finden (Phase 3 der EKS). Die erste Wahl waren alle kleineren und mittelständischen Unternehmen aus der Prozeßleittechnik, die zweite waren die Großbetriebe, die man ungeachtet der Tatsache, daß dort fast überall ein Einstellungsstop herrschte, trotzdem anschreiben wollte. Insgesamt sollten über 100 Unternehmen angeschrieben werden. Der Berater entwickelte eine Zielgruppenkurzbewerbung (ZKB) für eine Mailing-Aktion. Das Einschalten eines Treuhänders - hier des Outplacement-Beraters - war wichtig, damit Volkmann nicht als "Massenbewerber" in der Branche bekannt wurde. Außerdem wurde in der FAZ ein Stellengesuch geschaltet.
Der Erfolg der ZKB war groß: 22 Unternehmen forderten die kompletten Bewerbungsunterlagen an. Friedrich Volkmann war glücklich; mit einem derart großen Interesse an seiner Person hatte er in seinem Alter kaum gerechnet. Volkmann führte umgehend mit mehreren Firmen Gespräche. Schließlich waren für ihn rund sechs kleinere und mittlere Unternehmen interessant, die überaus erfolgversprechende Projekte bis zur Marktreife entwickelt hatten. Sie alle waren von Volkmanns Alter völlig unbeeindruckt, denn nach fünf bis zehn Jahren sollten diese Projekte ohnehin abgeschlossen sein. Die Interessenten wollten sein Know-how und seine Kundenkontakte und waren froh über die Chance, einen gestandenen Fachmann gewinnen zu können.
Zwischenzeitlich hatte er sich vorsorglich beim Arbeitsamt als stellensuchend gemeldet. Ein Firmenkontakt kam übers Arbeitsamt (ZAV) jedoch nicht zustande, wo man Volkmann außer der Perspektive "Langzeitarbeitslosigkeit" nichts zu bieten hatte. Unter dem Druck, noch vor der Sommerpause unterzukommen, arbeitete Volkmann zügig seine Vorstellungstermine ab, so daß bis Ende Juni 2000 drei unterschriftsreife Verträge ausgehandelt werden konnten. Volkmann entschied sich für einen Betrieb mit 150 Mitarbeitern in der Nähe von Frankfurt. Dort erhielt er sogar ein höheres Gehalt und bessere Zusatzleistungen als in seiner früheren Position sowie einen Firmenwagen.
Der Berater sorgte dafür, daß Volkmann von seinem vorherigen Arbeitgeber ein gut formuliertes Zeugnis bekam, das eine Beschäftigung bis zum 15. August auswies, damit die Erwerbsbiographie lückenlos blieb. Besonders stolz sind beide darauf, daß Volkmann in nur drei Monaten einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben konnte - trotz seiner scheinbar aussichtslosen Lage. Damit ist er einer von vielen, die bewiesen haben, daß man mit der richtigen Strategie auch in scheinbar ausweglosen Fällen zum Erfolg kommt.
Franz Junckers, 34 Jahre, war vier Jahre bei einem Hersteller von elektrotechnischen Geräten, einem Tochterunternehmen eines international tätigen Konzerns, als Produktentwickler tätig. Aufgrund einer Anweisung aus Schweden mußte der Geschäftsführer des Betriebs für eine Senkung der "Kopfzahl" von 10 Prozent sorgen.
Junckers erbrachte bislang gute, untadelige Arbeit. Ein internes Ranking von möglichen zu entlassenden Personen - ohne Abstimmung mit dem Betriebsrat - ließ den Entscheid für eine Trennung auf ihn fallen. Seine Kündigungsfrist betrug nur sechs Wochen zum Quartalsende. Er war relativ neu im Unternehmen, und sein Aufgabenfeld könnte von anderen, wenn auch mit Schwierigkeiten, übernommen werden.
Der Geschäftsführer entschied sich bei Junckers und anderen Mitarbeitern für eine "faire Trennung" und eröffnete seine Entscheidung direkt nach einem Kündigungstermin. In Kooperation mit dem Outplacement-Berater wurde gemeinsam ein Modell entwikkelt, wie sich Junckers aus offiziell noch ungekündigter Position bewerben müßte. Junckers fiel wegen der bevorstehenden Kündigung zunächst "aus allen Wolken". Die Tatsache jedoch, daß der Geschäftsführer nicht den erstbesten Kündigungstermin wahrnehmen wollte, besänftigte ihn. In Verbindung mit der Outplacement-Unterstützung ließ Junckers vom Plan der Einbindung des Betriebsrates ab.
Gemeinsam wurde ein Aufhebungsvertrag erarbeitet, der Junckers einen fließenden Übergang in ein neues Anstellungsverhältnis erlaubte. Vier Monate später hatte er drei alternative Angebote und konnte sich sogar finanziell etwas verbessern. Das Unternehmen hatte ein positives Signal im Kreise der Führungsnachwuchskräfte gesetzt. Junckers bekam außer den Beratungskosten eine Abfindung, obwohl er sie - da für den Verlust des Arbeitsplatzes gedacht - gar nicht gebraucht hätte. Das Unternehmen hatte den Vorteil, daß Junckers seine Aufgaben recht gut an sein verbleibendes Team übertrug. Die Outplacementkosten waren letztlich geringer als mögliche Einarbeitungs- und Arbeitsgerichtskosten - ungeachtet eines Imageschadens und des schlechten Gewissens des Geschäftsführers.
Insgesamt ist zu prüfen, inwieweit der Mitarbeiter eine zu seinen Stärken passende Aufgabe im Unternehmen übernehmen könnte. Wenn nicht, ist die Frage, ob er freigestellt werden muß.
Bei der Trennungsentscheidung sollte abgewogen werden, ob die üblicherweise negativ wirkende Kündigung mittels eines Outplacement-Verfahrens "geheilt" oder gemildert werden kann.
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Outplacement beinhaltet qualitative wie quantitative Vorteile für ein Unternehmen, verbunden mit einer fairen Trennung und Neupositionierung für den Betroffenen. |
Literatur
Brogsitter, Bernd: "Sanfte Trennung in Verbindung mit Outsourcing - Fallbeispiel der KODAK AG." In: Der Management-Berater 3/93, S. 23-27.
Bürkle, Hans/Bernd Brogsitter (Hrsg.): Die Kunst, sich zu vermarkten. Stuttgart, 4. Aufl. 1998.
Bürkle, Hans: "Karriere". In: Hans Strutz (Hrsg.): Handbuch Personalmarketing, Wiesbaden 2. Aufl. 1993, S. 762 ff.
Bürkle, Hans: "Unternehmerisches Talent ist notwendig - Management-Buy-In als erfolgreicher Weg zur Selbständigkeit." In: FAZ 21.4.1998, S. B 8.
Bürkle, Hans: Aktive Karrierestrategie, Wiesbaden und Frankfurt 2. Aufl. 1996.
Bürkle, Hans: Karrierestrategie und Bewerbungstraining für den erfahrenen Ingenieur, Berlin und Heidelberg 1999.
Bürkle, Hans: Stellensuche und Karrierestrategie, Wiesbaden 1993.
Friedrich, Kerstin: "Erfolgreicher Neuanfang durch Outplacement - Fallstudie (Manager 56 Jahre findet schnell neue Position)." In: Strategiebrief der FAZ 10/94, S. 1-7.
Lentz, Brigitta: "Coaching - mit 50 noch einmal etwas wagen: MBI (Management Buy In). Interview mit Hans Bürkle." In: Capital 11/97, S. 150.
Mewes, Wolfgang: Die Kybernetische Managementlehre EKS, Frankfurt 1972 und EKS-Lehrgang 1998, Pfungstadt.
Stoebe, Fritz: Outplacement, Frankfurt 1993.
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